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Matcha – Was ist dran am grünen Zaubertrank

Das neue In-Getränk ist giftgrün, schmeckt ungewöhnlich und soll Zauberkräfte besitzen. Ist das alles nur ein Mythos, um hohe Verkaufserlöse zu erzielen, oder steckt im Matcha mehr als man beim ersten Hingucken vermutet?

Was ist Matcha?

Diese spezielle Teesorte gehört zu den japanischen Grüntees. Das ganze Blatt wird zu Pulver zermahlen und entweder mit Wasser verrührt getrunken oder beim Kochen und Backen verwendet. Nur ein geringer Prozentsatz der gesamten Matcha-Produktion wird exportiert und aufgrund der steigenden Nachfrage wird der europäische Markt mittlerweile von qualitativ minderwertigerem chinesischen Matcha überschwemmt (welche meist bitter schmeckt). Auf den ersten Blick kann man oft schon eine Aussage über die Qualität machen: je bräunlicher das Teepulver desto geringer ist die Qualität. Hochwertiger Matcha hat in der Regel eine strahlend giftgrüne Farbe. Der Tee verfügt im Wesentlichen über dieselben Inhaltsstoffe wie die Teesorte, aus der er gewonnen wird. Hierbei handelt es sich um:

  • für den Körper sehr verträgliches Koffein (da gebunden)
  • Antioxidantien – Der Tee verfügt über einer der höchsten ORAC-Werte (Oxygen Radical Absorbance Capacity) aller Lebensmittel.
  • Chlorophyll
  • Proteine
  • Calcium
  • Eisen (10-17 mg/100g) – eines der eisenhaltigsten Lebensmittel überhaupt
  • Kalium
  • Vitamine A, B1, B2, B3, E und K

Mit 1-1,5 Teelöffel Matcha nimmt man soviel Koffein zu sich, wie in einem Espresso enthalten ist. Insgesamt ist dieses Koffein jedoch gesünder aufgrund der Wechselwirkung mit anderen Inhaltsstoffen und es wirkt anhaltender. Aufgrund der Zusammensetzung wird der Tee zu den “super foods” gezählt, also jenen Lebensmittel, die besonders nährstoffreich sind.
Die spezielle Wirkung des Tees entsteht interessanterweise durch das Pulverisieren. Die Inhaltsstoffe werden dadurch leichter verfügbar für den Körper. Dies wird auch als Bioverfügbarkeit bezeichnet. Wer sich in die Welt des Matcha wagen möchte, dem kann ich den Versandhandel sunday.de aufgrund persönlicher Erfahrung empfehlen und eine tolle Übersicht über Grüntee in Allgemeinen und Matcha im Besonderen gibt es auf der Webseite gruenertee.de.

Die Zubereitung des Tees ist denkbar einfach. Das Teepulver wird mit ca. 80 Grad heißem Wasser aufgegossen und verquirlt. Das ist alles. Der Tee ist sofort verzehrfertig und kann nach Belieben gesüßt werden. Beim Verquirlen sollte man entweder den klassischen Matchabesen verwenden oder man nutzt einen kleinen elektrischen Schneebesen, wie man ihn zum Milchaufschäumen verwendet. Nur so ist gewährleistet, dass das Pulver optimal verrührt wird und keine Klümpchen entstehen. Wer Matcha Latte zubereiten möchte, der geht wie folgt vor (Hier wurde Sojamilch verwendet und zum Süßen ein Spritzer Agavendicksaft):