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Sagen Sie „Nein!“ zu Diabetes, Herzkreislauferkrankungen & Co.

Im Januar 2015 veröffentlichte die WHO (Weltgesundheitsorganisation) ihren jüngsten Bericht – mit einem erschreckendem Ergebnis. Die Zahl derer, die an Zivilisationskrankheiten stirbt, steigt und steigt. Im vergangenen Jahr sind 16 Millionen Menschen vor (!) dem 70. Lebensjahr verstorben. Ursachen: Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Adipositas, Lungenkrankheiten, Krebs. Viele dieser Zivilisationskrankheiten sind auf die ungesunde Lebensweise zurückzuführen. Fast Food, zuviel Zucker, zu viel Fett, Alkoholmissbrauch, Rauchen in Kombination mit Bewegungsmangel. Betroffen sind sowohl die Industrieländer als auch die Entwicklungs – und Schwellenländer, die dem Life Style der Industriestaaten nacheifern.

Eine gesunde Lebensweise sieht anders aus!

Der vermeintliche Luxus entpuppt sich als Autobahn in die Krankheit. Es wird Zeit für ein neues Lebensbewusstsein und eine Veränderung von Lebensgewohnheiten. Das ist nicht immer einfach, denn wir lernen als Kind bereits Verhalten und schauen uns bei Familie, Erziehungsberechtigten und Vorbildern ab, wie man leben kann. Schon früh setzt sich auf diese Weise ein bestimmtes Verhalten fest. Doch ist dieses nicht immer gesund und wenn wir dies feststellen, sind meist schon Jahrzehnte ins Land gegangen. Veränderung von Gewohnheiten ist dann eine Herausforderung. Doch ist sie zu schaffen! Natürlich kann man von der Politik fordern, mehr Aufklärungsarbeit zu leisten bzw. strengere Zugangsmöglichkeiten zu Suchtmitteln und Steuern auf zuckerhaltige Erfrischungsgetränke. Doch am Ende muss der Verbraucher für sich den Weg in die gesunde Lebensweise finden.

Schauen Sie doch mal beim nächsten Einkauf in die Einkaufswagen der anderen Kunden – und dann schauen Sie sich deren Statur und Hautbild im Gesicht an. Ich hatte selbst erst gestern ein typisches Erlebnis: Mein Einkaufswagen war voll mit frischem Gemüse und Obst in Bioqualität, dazu Hafermilch, Tofu, Vollkornmehl, Sprossensaat, Kürbiskerne etc. Die junge – und leider deutlich adipöse – Dame mit schlechtem Hautbild (grobporig, pickelig und aschfahl) hinter mir in der Schlange an der Kasse legte TK-Torte, TK-Pizza, eingeschweißte Mettwurst und Berge von Süßigkeiten auf das Band. Puh. Vielleicht hat sie Glück und leidet noch nicht unter einer Vorstufe von Diabetes. Doch wenn das, was sie gestern eingekauft hat, ihre Standardernährung darstellt, dann ist der Weg in die ernährungsbedingte Krankheit nicht weit. Eine gesunde Lebensweise kann jeder üben – wenn er dies will. Im Zweifel mit einem Ernährungsberater.