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Gegrillter Butternusskürbis mit feurigem Dip

 

Für 2 Portionen:

 

  • 1 Butternusskürbis, ca. 30 cm lang
  • 1 große rote Zwiebel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 2 Rosmarinzweige, ca. 10 cm lang
  • großes Meersalz (evtl. eine Meersalz-Knoblauch-Mischung verwenden)
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 6 EL Olivenöl (kaltgepresst)

 

für den Dip:

  • 200 g Tofu (sinnvoll: relativ weicher, evtl. sogar Seidentofu)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 E scharfes Paprikamark
  • Salz
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • 200 ml Wasser
  • 3-4 EL Sojasahne (insbesondere wenn man relativ festen Tofu verwendet)
  • ½ bis 1 TL Sambal Oelek – Achtung, scharf! Wer´s nicht kennt, sollte sich vor der Dip-Zubereitung mit der Schärfe vertraut machen.

 

  1. Den Kürbis in seiner Länge halbieren, die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch kreuzweise einschneiden (damit die Aromen aus Knoblauch, Zwiebel und Rosmarin besser einziehen können). Wichtig: NICHT die Schale entfernen!
  2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und kleinschneiden. Schadhafte (braune, vertrocknete) Rosmarinblättchen entfernen, die grünen Rosmarinblättchen vom Stängel pflücken und die großen Blättchen mittig durchbrechen.
  3. Die beiden Kürbishälften auf ein mit Backtrennpapier ausgelegte Backblech legen, Schnittflächen weisen nach oben.
  4. Die Schnittflächen von oben bis unten gleichmäßig mit Zwiebel- und Knoblauchstückchen belegen, mit Salz und Pfeffer würzen, Rosmarin draufstreuen.
  5. Öl auf den beiden Hälften verteilen.
  6. Das Backblech in den auf max. 180 Grad vorgeheizten Ofen schieben und die Kürbishälften ca. 30 bis max. 50 Minuten grillen. Ich gebe den Tipp, öfters mal in den Ofen zu schauen, denn jeder Backofen heizt anders! Wenn das Kürbisfleisch weich ist (mit einem Messer hineinpieken), ist es gar.

Butternusskürbis, fertig belegt

Während er Kürbis im Ofen ist, den Dip zubereiten:

  1. Tofu kleinschneiden und mit einer Gabel grob zerdrücken. (Dieser Arbeitsgang fällt bei Seidentofu natürlich weg.)
  2. Tofu mit Tomaten- und Paprikamark, Salz, Pfeffer, Wasser, Sambal Oelek und der Sojasahne mischen.
  3. Das Ganze idealerweise in einen Mixer geben, um eine homogene Masse zu erzeugen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man recht festen Tofu verwendet. Ansonsten könnte der Dip eher die Konsistenz von Bolognese-Soße bekommen. 🙂

 

Wenn der Kürbis gar ist, sofort mit dem Dip servieren – und dieses einfache, schnell bereitete und optisch ansprechende – vegane! – Gericht genießen. Übrigens: Die Schale ist zäh und sollte nicht mit verzehrt werden.

Butternusskürbis, gegrillt - frisch aus dem Ofen.

Toll ist es, wenn man mit dem Dip experimentiert: Ich kann mir auch sehr schön Varianten mit Kräutern (im Winter, wenn der Kürbis Saison hat, auf TK-Ware zurückgreifen) oder Curry vorstellen. Auch eine süß-saure Variante (mit Chili und wahlweise Agavendicksaft, Reissirup oder Xylit) wird gut zu dem aromatischen Kürbisfleisch passen.