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Scharfes Auberginen-Süßkartoffel-Curry – vegan und glutenfrei

Ist es zu scharf – bist du zu schwach 😉

Ich gebe zu, in meinem Blut muss Thai-Würze enthalten sein. Die Schärfe, die mein Curry hatte, muss nicht wirklich dem Durchschnittsgeschmack entsprechen. Und hier ist auch zu beachten, dass es sehr viele unterschiedliche Chiliarten gibt – von milde bis höllisch scharf. Die Größe der Biester spielt da gar keine Rolle. Die kleinsten und unscheinbarsten können der „Highway zur Hölle“ sein. Also, Obacht!

Das Besondere: In diesem Rezept verwende ich rohe Chiliringe. Im rohen Zustand sind die Chilis meist weniger scharf als im gegarten Zustand. Das sollte man unbedingt auch im Hinterkopf behalten, wenn man z.B. auf Vorrat kocht und das Curry mit den dann darauf verteilten Chiliringen an einem Tag aufgewärmt werden soll. Je länger Chilis garen, umso stärker entfaltet sich die Schärfe.

alle Zutaten für das Curry

Zutaten (ca. 3-4 Portionen – je nach Hunger)

  • 1 große Aubergine
  • Salz
  • 250 g Süßkartoffeln
  • 1 TL Kurkuma
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 große rote Zwiebeln
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 5-6 EL kaltgepresstes Pflanzenöl, das zum Braten geeignet ist (Olivenöl o.ä.)
  • 1 EL Kokosflocken
  • 1 EL Thai Currypaste (ich verwende eine in Bio-Qualität, um nicht Gefahr zu laufen, Glutamat über die Paste in Gericht zu bekommen)
  • 1 Glas Orangensaft
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 große Banane
  • 4 Datteln
  • 1-3 Chilis (je nach Sorte und Schärfewunsch!)
  • eine große Hand voll Korianderkraut (Alternativen s.u.)

Ich weiß – neben der Schärfe ist auch Koriander oftmals nicht so der Burner bei vielen. Ich liiiiiiebe es und kann gar nicht genug davon bekommen. Bei mir ist´s also etwas mehr. Wer Korianderkraut nicht mag, greift zu glatter Petersilie. Auch mit Basilikum kann man einen interessanten Geschmackseffekt zaubern.

Zubereitung:

  • Die Aubergine putzen, klein würfeln, mit Salz bestreuen (Achtung, nicht übertreiben!) und ein paar Minuten ziehen lassen.
  • Süßkartoffeln gut waschen und ebenfalls in kleine Würfeln schneiden. Wer es mag, lässt die Schale dran! Denn: Die meisten Vitamine sitzen direkt unter der Schale. Darüber hinaus liefert die Schale Ballaststoffe (Nicht lachen: Die Immunabwehr steigt, wenn die Nahrung nicht klinisch rein ist. Also nicht ganz so penibel sein beim Waschen von Gemüse und dem Entfernen von kleinen Stellen.)
  • Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer schälen. Zwiebeln groß würfeln, Ingwer und Knoblauch fein würfeln.

Curry-Zutaten: Zwiebeln, Knoblauch, Chilis Curry-Zutaten: Süßkartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer

  • 3 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Auberginenwürfel etwas trocken tupfen (mit Küchenpapier) und dann im heißen Öl anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  • Das restliche Öl in der Pfanne erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer anbraten. Süßkartoffelstücke, Kurkuma, Kokosflocken und Thai-Currypaste zugeben. Auberginenstücke wieder dazugeben. Mit Organgensaft ablöschen. Salzen und bei geschlossenen Deckel 15 bis 20 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit den Basmatireis gemäß der Packungsangabe zubereiten, Datteln fein würfeln, Chilis in Ringe schneiden.

für das Curry: Chilis und Datteln

  • Kokosmilch in das nicht mehr kochende Curry gießen, Dattelstücke dazu geben.
  • Banane in Scheiben schneiden. Wenn die Süßkartoffelstücke weich sind, die Bananenscheiben vorsichtig unter das Curry heben.
  • Koriander, Petersilie oder Basilikum grob hacken.
  • Auf das servierfertige Curry die Chiliringe und das Kraut geben, mit dem Reis servieren.

fertiges Auberginen-Süßkartoffel-Curry

Zubereitungsdauer: ca. 45 Minuten